Bild: Pixabay

Hartz IV 2017: Jobcenter können Leistungen noch schneller einstellen

Hartz IV 2017: Jobcenter können Leistungen noch schneller einstellen

Hartz IV-Empfänger, die Sozialleistungen, die ihnen zustehen würden, nicht beantragen, werden ab diesem Jahr härter und vor allem schneller bestraft. Das geht aus einer internen Weisung der Bundesagentur für Arbeit hervor, so die BILD und Focus. Wer bei der Beantragung anderer Gelder nicht mitwirke, dem können die Leistungen ganz oder teilweise entzogen werden. Allerdings müssten die Jobcenter die Leistungsempfänger ausdrücklich auf die Mitwirkung und die drohende Kürzung hinweisen.

Bislang waren Hartz-IV-Empfänger dazu verpflichtet, alle Sozialleistungen, die ihnen zustehen zu beantragen. Erst dann bekamen sie Hartz IV. Eine Bestrafung war bislang also nicht möglich. Dies ändert sich nun. Wem Kindergeld zustehen würde, es aber nicht beantragt, dem wir das Geld abgezogen. Im Falle des Krankengeldes kann dies sogar zum kompletten Leistungsentzug führen.

Wie schon in der Vergangenheit, so gilt auch für das Jahr 2017: Jeden Bescheid prüfen lassen, vor allem, wenn Sie von Sanktionen oder anderen Kürzungen betroffen sind. Wir helfen Ihnen kostenlos. Klicken Sie einfach HIER.

© by Deutscher Schutzverband gegen Diskriminierung e.V. (DSD e.V.)