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Torgauer Tafel lud zum bundesweiten Tafeltag

Torgauer Tafel lud zum bundesweiten Tafeltag

Am vergangenen Samstag lud die Tafel in Torgau zu ihrer mittlerweile sechsten „Langen Tafel“ auf den Schlosshof in das Schloss Hartenfels ein. Von 11 bis 15 Uhr servierten die freiwilligen Helfer Kaffee, Kuchen, Bratwurst, Brätel, Frikadellen, Leberkäse und eine leckere Erbsensuppe, die der örtliche LIONS Club spendierte und servierte. Auch die Torgauer Oberbürgermeisterin, Romina Barth, ließ es sich nicht nehmen, eine Schürze umzubinden, um den Besuchern Essen zu servieren.

Der Tafeltag, der zum 10.ten Mal vom Bundesverband Deutsche Tafel ausgerufen wurde, ist ein Tag, der ein Zeichen gegen die wachsende Armut in Deutschland setzen will. Seit über 20 Jahren setzen sich in Deutschland Menschen für arme Menschen ein, zum großen Teil ehrenamtlich. Auch wir vom Deutschen Schutzverband gegen Diskriminierung e. V. waren geladen und kamen dieser Einladung natürlich gerne nach.

In vielen interessanten Gesprächen konnte man an diesem Samstag die Probleme der Tafeln diskutieren. So berichteten die Verantwortlichen davon, dass in der letzten Zeit zwar die Zahl der bedürftigen Asylsucher zurückgegangen sei, jedoch wachse die Zahl der Rentnerinnen und Rentner, die sich bei der Tafel in Torgau mit Lebensmittel versorgen müssen, an.

Der 10. Deutsche Tafeltag stand unter dem Motto „Tafeln sind Orte der Begegnung“. Die meisten der rund 900 Tafeln in Deutschland beteiligten sich mit besonderen Aktionen an diesem Tag. Für die Kleinen gab es in Torgau eine „Rennstrecke“ mit kleinen Rennwagen und eine Hüpfburg. Und natürlich waren auch die Bären, die im Graben des Torgauer Schlosses wohnen eine echte Attraktion für Groß und Klein. Wir wünschen unseren Freunden bei der Torgauer Tafel weiterhin viel Kraft und Engagement und danken noch einmal herzlich für die Einladung, der wir gerne nachgekommen sind.

 

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