Hartz-IV Pilotprojekt mit Bruchlandung

Hartz-IV Pilotprojekt mit Bruchlandung

Anfang 2018 ist ein Pilotprojekt für Hartz-IV und Langzeitarbeitslose in Bremerhaven in Planung. Dabei handelt es sich um Arbeit, die aus Aushilfsjobs und Pflege von Grünanlagen bestehe.  Ziel soll die Integration in die Gesellschaft sein und das unentgeltlich. Wenn dabei die Statistik von Langzeitarbeitslosen in Bremen/Bremerhaven sinkt, wäre das sicherlich ein schöner Nebeneffekt für die Ämter.

Auf der Pressekonferenz der Agentur für Arbeit Bremen/Bremerhaven wurden wieder die allbekannten Faktoren für Langzeitarbeitslosigkeit aufgezählt: Kinder, hohes Alter oder Migrationshintergrund. Da laut Jobcenter eine Wiedereingliederungsmaßnahme meist scheiterte, packt man die Probleme in ein neues Projekt. Menschen, die mindestens vier Jahre arbeitslos sind, sollen zwei bis drei Jahre in solch eine Beschäftigung gesteckt werden. Als kostenlose Hilfskraft sollen sie neben Arbeitern, die Geld verdienen, mit anpacken. Etwa 3.000 Menschen soll diese Maßnahme betreffen.

´´Mehr Arbeitsplätze statt Zwangsarbeit´´ waren Aussagen von Politikern und Verbänden. Doch dafür fehlen oft die finanziellen Mittel. Ob das Projekt wie geplant an den Start geht, wird sich nach der Wahl zeigen.

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