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Hartz IV: Falsche Angaben gemacht, 75.000 Euro Rückforderung

Hartz IV: Falsche Angaben gemacht, 75.000 Euro Rückforderung

Wer Hartz IV beziehen muss und auf dem Antrag falsche Angaben macht, lebt gefährlich. Ein Mann, der falsche Angaben zur Wohnfläche seines selbstgenutzten Eigenheims gemacht hatte und Jahre lang Sozialleistungen erhielt, wurde Ende April vom Sozialgericht Koblenz zur Rückzahlung von 75.000 Euro verurteilt.

Der Mann hatte das Haus zu einem kleinen Teil selbst bewohnt, den Rest vermietet. Gegenüber dem Jobcenter hatte er bei der selbstgenutzten Wohnfläche falsche Angaben gemacht. Die zu Unrecht gezahlten Sozialleistungen müssen nun zurückgezahlt werden.

Grundsätzlich gilt: Wer Wohneigentum besitzt und auf Leistungen nach dem ALG II angewiesen ist, sollte sich bei der Antragsstellung fachkundig beraten lassen. Oft geschehen durch Unkenntnis Fehler, die dem Betroffenen viel Geld kosten können. Denn Sie wissen ja: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Im Zweifel also lieber fragen. Wir helfen Ihnen dabei gern. 

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