Belohnung des Mutes – jede zweite Klage hat Erfolg

Belohnung des Mutes – jede zweite Klage hat Erfolg
Immer wieder ermutigen wir Sie auf dieser Seite, genau hinzuschauen, wenn das Jobcenter Ihnen Bewilligungs- oder Sanktionsbescheide zuschickt. Das hat auch seinen guten Grund, denn nach wie vor ist im Schnitt jeder zweite Bescheid falsch. Der Gründe dafür sind naheliegend: Einerseits sind die Hartz-IV-Gesetze sehr kompliziert und werden ständig geändert, nicht immer alle Mitarbeiter wirklich kompetent und von sich aus, weist Sie niemand auf die vielen Möglichkeiten hin, die Ihnen das Gesetz eröffnet. In Köln, so berichtet es der Kölner Express, haben im vergangenen Jahr 5.000 Hartz-IV-Empfänger vor dem Sozialgericht auf höhere Bezüge geklagt, rund die Hälfte davon erfolgreich. Diese Quote können auch wir mit unserer Arbeit bestätigen. Immer wieder entstehen die Fehler bei der Anrechnung von sonstigem Einkommen oder bei den KdU, den Kosten der Unterkunft (Miete, Heizung). Gerade bei der umstrittenen Sanktionspraxis der Jobcenter, deren Auswirkungen oft fatal sind, sollte man Experten um Rat fragen. Auch in diesem Bereich liegt die Erfolgsquote, dass Sanktionen zurückgenommen werden, bei 50 Prozent. Diejenigen, die sich nichts gefallen lassen, tun dies in neun von zehn Fällen übrigens mit der Hilfe von Sozialverbänden oder Anwälten. In den Abänderungsbescheiden, in denen es schlicht heißt „folgende Änderungen sind eingetreten“ (auf gut deutsch: „da haben wir wohl einen Fehler gemacht“) werden dann Nachzahlungen der verschiedenen Monate oder Perioden aufgelistet, die für Hartz-IV-Empfänger eine große Entlastung darstellen können. Trauen Sie sich und nehmen Sie unsere Hilfe in Anspruch. Schließlich ist die Arbeit unserer Vertrauensanwälte für Sie kostenlos. Zu verlieren gibt es nichts. 
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